Forschung

Unsere Forschungskompetenzen

Die Mitarbeiter des Fachbereichs "Micro & Nanosystems" sind gemeinsam mit den Studierenden in verschiedensten nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf folgenden Gebieten involviert:

    • MEMS (Micro-Electro-Mechanical-Systems) Design
    • Mikro- und Nanoelektronik
    • Chip-Design
    • Mikro-Sensoren und Aktuatoren
    • Mikro-Replikationsverfahren
    • Nano-Beschichtungstechniken

Aktuelle Projekte

Die Aufgabenstellungen werden großteils von Unternehmen an den Fachbereich "Micro- & Nanosystems"  herangetragen und im Rahmen von Projekten unter Einbeziehung von StudentInnen und ReferentInnen oder als studiengangübergreifendes Projekt gelöst.


  • Projekt Land-NÖ: „MagnetoMirror“ (Aktive Lichtsteuersysteme aus Magneto-Spiegel-Materialien)
    Aktive Lichtsteuersysteme auf Basis von Dünnschicht-Verbundmaterialen ermöglichen den Aufbau von intelligenten Fenstern und Fassaden.
    Durch neuartige, magnetisierbare, spiegelnde Beschichtungen kann dabei die optische Transmission und Reflexion bei Gebäuden aktiv eingestellt werden.








MagnetoMirror

  • EU-Projekt im 7. Rahmenprogramm: "SEA4KET"
    (Semiconductor Equipment Assessment for Key Enabling Technologies)
    Der Projektabschnitt mit Beteiligung der FHWN fokussiert sich auf die Optimierung moderner Halbleitertechnologien der 450mm sowie 300mm/200mm Wafer-Produktion der europäischen Halbleiterindustrie. Darüber hinaus steht die Einbeziehung neuer Materialien für die Halbleiter-Produktion im Vordergrund.

    SEA4KET virtual seminar covering selected topics from surface metrology:
    Part 1 - Optical Microscopy
    Part 2 - Atomic Force Mircroscopy
    Part 3 - Scanning Electron Microscopy
    Part 4 - Ellipsometry

SEA4KET


  • ZIT-Projekt: "AFCOSY" (Autonomous Fermentation Control System)
    In der Pharmaindustrie und Biotechnologie werden zur Herstellung von Produkten oft Mikroorganismen verwendet welche in Zellkulturen in speziellen Nährlösungen herangezüchtet werden.
    Zur Optimierung der Wachstumsbedingungen werden diese im Labor in standardisierten Schüttelkolben nachgebildet. Im Projekt AFCoSy wird hierfür am Studiengang Mechatronik|Mikrosystemtechnik ein automatisiertes Fermentationskontrollsystem entwickelt.

AFCOSY

    
     

Referenzprojekte

  • EU-Projekt im Eureka CATRENE-Programm: "COCOA" (Chip-On-Chip technology to Open new Applications”)
    Inhalt des Projektes ist die 3D-Integration von Mikroelektronik–Chips verschiedener Prozesstechnologien. Durch dieses Chip-Stacking können die Vorteile unterschiedlicher Halbleitertechnologien optimal miteinander kombiniert werden. Dazu erforderlich ist die Etablierung von technologisch sehr aufwendigen Silizium-Durchkontaktierungen, sogenannten Through Silicon Vias. An der FH Wiener Neustadt wurde im Rahmen des Projektes ein integrierter CMOS-Gassensor als Demonstrator dazu entwickelt.
  • FFG-Projekt –ProgrammlinieCOIN-Strukturaufbau: "PAM – Powder Additive Manufacturing“
    Das Forschungsprojekt befasst sich mit den Anwendungen sowie der Weiterentwicklung und Optimierung pulverbasierter generativer Fertigungsverfahren. Moderne Lasersinterverfahren eröffnen dabei neue Möglichkeiten im Bereich des Prototyping und der Produktentwicklung.
  • EU-Projekt im Eureka ENIAC-Programm: "IMPROVE" (Implementing Manufacturing science solutions to increase equipment PrOductiVity and fab pErformance)
    Im Fokus steht die Entwicklung von Modellen und Konzepten zur Fertigungsoptimierung von integrierten Schaltkreisen in hochmodernen Chip–Fabriken. Durch die Entwicklung und Etablierung von Virtual Metrology und Predictive Maintenance Methoden gelingt es die Produktivität zu erhöhen.
  • EU-Projekt im 7. Rahmenprogramm: "COTECH" (Converging Technologies for Microsystems Manufacturing)
    Inhalt des Projekts ist die Entwicklung von neuen Methoden der Herstellung von Mikrosystemen. Die neuen Prozesse werden bis zur Eignung der industriellen Produktion aufgesetzt. Dabei konzentriert man sich vor allem auf kosteneffiziente Produktionstechniken von hochqualitativen mikro- und nanostrukturierten Komponenten die nicht auf Silizium basieren.
  • FFG-Projekt – Programmlinie Intelligente Produktion: "Intelligente sensorische Nanofarbpigmente und -folien für Plagiatsschutz und Qualitätssicherung – NaNoCopy"
    Im Forschungsprojekt NaNoCopy werden fälschungssichere Kippfarben mit 3D-Glittereffekt sowie NoCopy-Oberflächen mit einem neuartigen Zeitumschlag-Effekt ausgestattet. Diese Technologie soll damit die Fälschungssicherheit etwa von Hologrammen insbesondere etwa bei Autobahnvignetten und im Pharmabereich ergänzen und erweitern und verspricht enormes Marktpotential.
  • EU-Projekt im 7. Rahmenprogramm: "SEAL" (Semiconductor Equipment Assessment Leveraging Innovation)
    Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung neuer Fertigungs-Technologien und Maschinen für die Halbleiter-Herstellung zukünftiger Prozesstechnologien im Bereich der Nanoelektronik als More-Moore und More-than-Moore Anwendungen.
  • FFG BRIDGE-Projekt: “Nano multilayer-coatings for smart labels and intelligent packaging”
    Im Rahmen diese F&E Projektes wurden gemeinsam mit der Firma Attophotonics Biosciences GmbH intelligente Dünnschichtsensoren - sogenannte „Smart Sensors & Labels“ für die Verpackungsindustrie entwickelt. Diese Sensoren reagieren auf externe Einflüsse wie etwa Temperatur, Feuchtigkeit oder diverse Biomoleküle mit einem Farbsignal.
  • Verbundprojekt der Österreichischen Nanoinitiative: "PHONAS" (Photokatalytische Nanobeschichtungen)
    Im Rahmen dieses Verbundprojektes wurde eine selbstreinigende, photo-katalytische Beschichtung mittels nass-chemischer Syntheseverfahren für diverse Oberflächen wie Glas, Keramik, Metall oder Kunststoff entwickelt.
  • FFG BRIDGE-Projekt: "POC" (Point of Care – Mikrofluidische Sensoren für medizinische Anwendungen)
    Diagnostische Point of Care-Testsysteme (POC) ermöglichen die direkte Messung von Parametern wie der Glukose direkt in der Arztpraxis oder zu Hause und stellen daher einen stark wachsenden Markt dar. Mittels Probentransport über neuartige Mikrokanäle und eine Kombination mit Metall-Clusterdetektion wird eine Verbesserung und Vereinfachung des Systems erreicht.
  • EU-Projekt im 6. Rahmenprogramm: "SEA-NET" (Semiconductor Equipment Assessment for Nanoelectronic Technologies)
    Der Fokus des Projektes ist die Validierung neuer Technologien und Methoden der Halbleiter-Herstellung für die erweiterten Prozess-Ansprüche zukünftiger Nanoelektronik Technologien.
  • BMVIT Programmlinie A3: "SENSAFE" (Optische Sensoren für die Sicherheitstechnik)
    Moderne Fahrzeuge verfügen über vielfältigen Sensoren die den Fahrkomfort sowie die Fahrsicherheit erhöhen. Durch die Entwicklung integrierter optoelektronischer 3D-Sensoren können damit insbesondere im Nahbereich deutliche Verbesserungen erzielt werden.
  • FHplus Projekt: "Einsatz von Rapid Prototyping Verfahren für den Mikroformenbau"
    In diesem Gemeinschaftsprojekt von TU-Wien und FH Wiener Neustadt wurde die Entwicklung eines 3D-Druckers mit höchster Auflösung für die Herstellung hochpräziser Miniaturbauteile für den Einsatz in Elektronikgeräten oder der Medizintechnik durchgeführt.
  •  FFG BRIDGE-Projekt: "Rapid Prototyping zellularer Strukturen"
    Partikelfilter und Diesel-Katalysatoren basieren zum größten Teil auf extrudierten Keramikstrukturen. Diese Strukturen sind jedoch bezüglich der Designfreiheit sehr eingeschränkt. In diesem Projekt wird untersucht wie dafür komplexe 3D-Strukturen mit Hilfe von Rapid Prototyping Verfahren hergestellt werden können.
  • BMVIT – MNA-Networking: "Micro- and Nano-Initiative Austria"
    Das Projekt ermöglicht eine Vernetzung der internationalen Industrie mit österreichischen KMUs unter Anbindung der Fachhochschule Wiener Neustadt und deren Forschungstochter FOTEC als Forschungspartner im Bereich der Mikrosystemtechnik und Mechatronik sowie des FH-Standortes Wieselburg zur Erstellung einer Marktanalyse.
  • FFG COIN-Projekt: "Feuchte anzeigende Nanofarbpigmente für intelligente Verpackungen und Oberflächen – FaN“
    Aufdrucke und Etiketten aus neuartigen sensorisch-Feuchte-anzeigenden Nanofarbpigmenten (FaN) in und auf Nahrungsmittel-Verpackungsmaterialien ermöglichen es kritische Parameter „in-situ“ zu analysieren und zeigen dem Konsumenten direkt den Produktstatus bzw. die Gefahr des raschen Verderbs durch Mikroorganismen visuell als Farbänderung an.

Fachhochschule Wiener Neustadt für Wirtschaft und Technik GmbH

Infocenter T: +43(0)2622/89 084-0 F: +43(0)2622/89 084-99

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